Kulturweg der Vögte


Den Vögten auf der Spur

www.kulturweg-der-voegte.eu

Kirchen und Burgen, Marktplätze und Stadtmauern – ein dichtes Mosaik historischer Stätten an Weißer Elster und Eger, Saale und Göltzsch erinnert noch heute an die Vögte und ihre Herrschaft im Mittelalter, an Christianisierung, Rodungstätigkeit und Städtegründung.
Wir laden ein zur Erkundung einer bewegten und bewegenden Geschichte, zu einer Zeitreise. Der Kulturweg lädt uns ein, den Vögten auf die Spur zu kommen, auf dem gemeinsamen Weg, der Böhmen, Sachsen und Thüringen im Drei-Länder-Eck miteinander verbindet.
Als die Vögte im späten 12. Jh. aus dem Dunkel der Geschichte traten, begann ihr unaufhaltsamer Aufstieg von Dienstmannen des Kaisers zu eigenständigen Landesherren im Fürstenrang. Sie gaben der ganzen Region, der „terra advocatorum“ oder dem „woyte lande“ seinen bis heute gebräuchlichen Namen: Vogtland.
So begründeten die Vögte mit Burg und Stadt Weida sowie ihrem Hauskloster in Mildenfurth ihren ersten Herrschaftsmittelpunkt in der Region.
Folgen wir also dem Kulturweg von der Osterburgstadt Weida, die sich auch „Wiege des Vogtlandes“ nennt, zur ehemaligen Freien Reichsstadt Eger.

Ansprechpartner:
Dr. Siegfried Kost
Geschäftsführer des futurum vogtland e.V.
Burg 1, 08499 Mylau
Telefon: 03765-3822310
E-Mail: siegfried.kost@futurum-vogtland.de

Die Osterburg im Projekt „Kulturweg der Vögte“

Der Begleitausschuss des sächsisch-tschechischen Kooperationsprogramms hat ¬im Herbst 2016 EU-Mittel für das Projekt „Kulturweg der Vögte“ bewilligt.
Mit insgesamt 1,7 Millionen Euro können in den nächsten drei Jahren mehrere historische Objekte entlang des „Kulturwegs der Vögte“ zu einer grenzüber-schreitenden touristischen Route im thüringisch-sächsisch-böhmischen Vogtland vernetzt werden. Die elf Projektpartner sind der ¬Verein Futurum Vogtland aus Mylau, die Euregio Egrensis Arbeitsgemeinschaft Sachsen/Thüringen, die TU Chemnitz, der Tourismusverband Vogtland, die Oelsnitzer Kultur GmbH sowie die Städte Weida, Greiz, Plauen, Aš, Cheb und Františkový Lázne.
Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus nationalen Beiträgen der beiden Nachbarländer Deutschland und Tschechien.

Speziell für Weida ist im Jahr 2018 ein Betrag von 232 T€ vorgesehen, der für den Ausbau der Schlosswache Verwendung finden wird. Das Vorgebäude der Osterburg soll als Eingangs- und Informationsbereich nutzbar gemacht werden und so der Vernetzung im Vogtland dienen. Die Stammburg der Vögte hat im Gesamtkonzept des Kulturweges eine besondere Bedeutung und wird durch die Verbindung mit den sächsischen und tschechischen Partnern weiter gestärkt. Die dreisprachige (deutsch, englisch, tschechisch) touristisch-historische Vermarktung der Region wird zusätzliche Gäste nach Weida ziehen.
So wirbt man bereits innerhalb des „Kulturwegs der Vögte“ gemeinsam mit einer Wanderausstellung und einem Buch. Weida hat einen aktuellen Flyer in tschechisch aufgelegt, der bereits bei der Präsentation von den Projektpartnern in Mylau sehr begehrt war. Nun sind – auch im Rahmen der Projektförderung - weitere gemeinsame Aktionen geplant, um die historischen Meilensteine im Vogtland besser zu beschildern und zu bewerben.

Die Vertreter der Projektpartner bei einem ersten Netzwerktreffen am 2.11.2016 in Mylau.